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49. Engadiner Skimarathon PDF Drucken E-Mail

Wintersport vorm Frühlingsanfang

Wie die Jahre zuvor machten sich auch in diesem Jahr wieder sportbegeisterte Skilangläufer der Ski und Freizeit auf den Weg ins herrliche Engadin in der Schweiz. Ziel war wie immer am zweiten Märzwochenende der Engadiner Skilanglauf Marathon.

Bereits eine Woche vor dem Wettkampf fanden sich vier begeisterte Läufer vor Ort ein, um sich noch ein wenig auf die Höhenverhältnisse, den Schnee und sonstige Unwägbarkeiten einzustellen.

In diesem Jahr war die Schneeauflage mit 20 cm reichlich dünn. Als dann in der Woche noch ein Wärmeeinbruch und Dauerregen einsetzten, sah man schon die Felle davon schwimmen. Doch das Engadin wäre nicht das Engadin, wenn nicht schon 24 Std. später, wie an weiteren 300 Tagen im Jahr, die Sonne scheinen würde. Zwei Tage vor dem Marathon wurde es wieder sonnig und kalt in der Nacht, so dass die Loipe am Wettkampftag in gutem Zustand präpariert war.

13000 Teilnehmer waren gemeldet, wobei am Ende 10000 in das Marathonziel in S-Chanf  und 2000 in das Halbmarathonziel in Pontresina einliefen.

Alle Budenheimer Teilnehmer waren gut vorbereitet. Die Ski wie immer selbst gepflegt und nach den neuesten Erkenntnissen gewachst, nur musste man noch wie immer früh aus den Federn kommen, aber auch dieses Handicap wurde überwunden.

Bei optimalen Bedingungen und ab Kilometer 15  in St.Moritz auf Kunstschneeunterlage bis ins Ziel, waren die Verhältnisse schnell.

Den Veranstaltern passierte jedoch ein Fehler in dem sie die Startblöcke früher als mit den berechneten Startzeiten losschickten. In der Folge waren Staus vorprogrammiert und zudem kam es bei km 24 am Muottas Muragl zu einem Stillstand des Feldes, bedingt durch die beengten Spuren und das zu hohe Aufkommen der Läufer. Nach dem Flugplatz Samedan hatten aber alle Läufer freie Verhältnisse, und liefen dem Ziel freudig entgegen. Leider stürzte Jörg Ludwig 5 Km vor dem Ziel, erreichte aber trotzdem wie alle anderen das Ziel.

Rolf Peiler belegte mit 4.00.09 den 7440. Platz, Ralf Vlatten kam nach 3.20.16 auf Rang 6489 ins Ziel, Lutz Sackmann stellte nach guter Vorbereitung mit 2:49.52 auf Rang 4447 eine neue persönliche Bestmarke auf und qualifizierte sich für die nächst bessere Startgruppe im nächsten Jahr. Jörg Ludwig kam trotz der Verletzung mit 2.34:43 auf Platz 3428 ins Ziel.

Für das nächste Jahr steht der 50. Jubiläumslauf an, für den sich alle wieder dort einfinden wollen.

 

Forza Engadina 2018, die Ski und Freizeit´ler werden wieder am Start sein.

 

 

Rolf Peiler, Lutz Sackmann, Jörg Ludwig und Ralf Vlatten im Langlaufzentrum Pontresina

 

Luddi, Lutz, Ralf und Rolf kurz vor dem Ziel bei Zuoz

 

Ebenso waren auch Charlotte und Hubert Engel mit am Start für die gesamte Marathonstrecke über 42,2 km.

Charlotte erreichte das Ziel nach 2:46.52,5 Std. mit Platz 515 bei dem Damen und Hubert nach 2:55.50,2 Std. mit Platz 4919 im Herren Klassement.

Charlotte und Hubert bei den 'Golanhöhen'

 


 

 
Skiausfahrt Ehrwald 2017 PDF Drucken E-Mail

Endlich genug Schnee

Schon vor Reiseantritt war klar, dieses Mal herrscht kein Schneemangel in Ehrwald. Im Schneebericht hieß es Schneehöhe Tal 80 cm, Bergstation Ehrwalder Alm 1,20 m. Und auch die Wettervorhersage verhieß nur Gutes: ab Mittwoch Sonnenschein. Und so starteten 33 Mitglieder von Ski und Freizeit guter Dinge am 15.01. zu ihrer Vereinsausfahrt 2017 nach Ehrwald am Fuße der Zugspitze. Der inzwischen zum festen Bestandteil gewordene Reisetermin von Sonntag bis Sonntag erwies sich auch in diesem Jahr als gute Entscheidung, kein Stau verzögerte die Anreise. Und so erreichte man nach dem traditionellen „Weck, Worscht und Woi“ Frühschoppen am frühen Nachmittag das Hotel Sonnenspitze, das bereits von vorherigen Ausfahrten nach Ehrwald bekannt war.

Wie erwartet war der Montag noch etwas durchwachsen, hier und da zeigte sich die Sonne über dem tiefverschneiten Talgrund zwischen Lermoos und Ehrwald und ab und zu zeigte sich auch der Gipfel der Zugspitze. Ein Tag, der auch von den Langläufern und Alpinfahrern der Gruppe zur Akklimatisierung an die Höhenluft durch Wanderungen genutzt wurde. Da die Gästekarte auch die Möglichkeit einschloss, mit dem Zug ins nahe Garmisch zu fahren, nutzten viele den Tag in der Flaniermeile des Städtchens zum Shoppen und um sich mit der aktuellen Wintersportmode auszustatten.

Doch schon am Dienstag erhöhte sich die Sonnenscheindauer und alle wollten ihren Wintersportaktivitäten nachgehen. Die Wandergruppen genossen die hervorragend gepflegten Winterwanderwege, die Langlaufloipen zwischen Ehrwald und Lermoos stellten die Ansprüche der Langläufer zufrieden und die alpinen Skifahrer erfreuten sich nach Jahren auf Kunstschnee endlich wieder einmal an Abfahrten auf Naturschnee im bis zu 2000 m hohen Skigebiet der Ehrwalder Alm. Und wie es in einem Wintersportgebiet üblich ist, gibt es überall für Wanderer, Langläufer und Skifahrer schöne Hütten für die Mittagseinkehr, in denen es Köstlichkeiten wie Kaiserschmarren, Germknödel aber auch Graukässuppe oder Speckteller gibt.

Und ab Mittwoch nur noch Traumwetter! Es war zwar knackig kalt, je nach Standort bis zu minus 14°C, aber dadurch blieben die Bäume trotz Sonnenschein tief verschneit und die Landschaft zeigte sich in ihrem schönsten Winterkleid. Bei diesen Bedingungen boten sich für die Wandergruppen auch Wanderungen ins etwas entferntere Bichelbach an, zumal auch die Busverbindungen in diese Region in der Gästekarte eingeschlossen waren. Das Gleiche galt auch für die Langläufer. Die Skiläufer genossen den Tag an den Sonnenhangliftanlagen und dem Skigebiet der Ehrwalder Alm. Erstaunlich war, dass trotz des schönen Wetters nicht viele Wintersportler im Tal waren. So musste man an keinem Lift anstehen und konnte gleich wieder ins Tal „brummen“.

Auch am Donnerstag zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Und für den Abend hatte Günter Wildhardt vom Organisationskomitee noch eine besondere Überraschung vorbereitet, ein Eisstockschießen auf der Ehrwalder Eisbahn. Das Abendessen wurde von 19 Uhr auf 18 Uhr vorverlegt. Danach machten sich die Ski und Freizeitler gestärkt durch das wie jeden Abend hervorragende Fünfgängemenu auf den Weg ins Eisstadion. Es wurden Mannschaften zu je vier Spielern gebildet und nach einer technischen Einweisung durch den Platzwart des Ehrwalder Eisstockvereins Walter Riedenauer konnte der Spaß beginnen. Es spielten jeweils zwei Mannschaften gegeneinander und für zwei Stunden wurde nun von jeder Mannschaft versucht, den Eisstock über eine Entfernung von 15 m so nahe wie möglich an die Daube, einen 12 cm großen Gummiring zu bringen. Der Spaß war riesig, vor allem wenn es gelang den Eisstock der gegnerischen Mannschaft von der Daube wegzuschießen und den eigenen Stock näher zu platzieren. Und gegen die Kälte gab es leckeren Glühwein der zusätzlich zur guten Laune beitrug.

Ebenso wie am Freitag war auch am Samstag immer noch blauer Himmel von Horizont zu Horizont und das lockte nun auch Tagestouristen ins Skigebiet der Ehrwalder Alm. Plötzlich gab es an den Talstationen Wartezeiten von bis zu 15 Minuten und auf den Pisten wimmelte es von Skifahrern. Das waren die Budenheimer Skifahrer von den Tagen vorher nicht gewohnt. Glücklicherweise gab es noch den „Geheimtipp“ des Sonnenhangskigebietes direkt am Ortsrand von Ehrwald wo man weiterhin und ohne Wartezeiten an den Lifts dem Skifahren nachgehen konnte. Und schöne Hütten gibt es auch hier.

 

Der Sonntag, sonnig wie die Tage davor machte den Abschied schwer, doch der Bus stand zur Heimreise vor der Tür und so trat man die Rückfahrt an in dem Bewusstsein, dass es sicherlich nicht die letzte Ausfahrt nach Ehrwald war. Kurz vor Budenheim dankte Volker Ochs im Namen der Teilnehmer den beiden Organisatoren Günter Wildhardt und Manfred Ernst für die gelungene Ausfahrt und damit kam die Gruppe auch auf der Rückfahrt ohne Stau wieder gesund in Budenheim an.

 

Schneewanders in schön zugeschneiten Ehrwald

 

Alpine Skiläufer bei der Mittagspause

 

neuer sportlicher Wettbewerb: das Skistockschießen